06.11.2009
Die Tücke liegt oft im Detail. Und dieses kann sich schon in einem Wort mit sechs Buchstaben verbergen! Unsere Kundin Dagmar Zimmermann wandte sich aufgrund einer fehlerhaften Betonung der Haltestelle „Aneken“ an uns. Sogar die Bürgermeisterin von Schenefeld, Christiane Küchenhof, wurde in die Angelegenheit involviert und rief unseren Presse-Sprecher Kay Goetze an. Der reagierte spontan. "Wenn Sie das so gut können, dann machen Sie das doch selbst!", lud Goetze die Verwaltungschefin an. Klar, dass Christiane Küchenhof nicht kniff.
Am 3. November kam es zur betonten Richtigstellung des Haltestellen-Namens in einem rollenden Tonstudio vor dem Rathaus. Beim Test sagt Küchenhof mit sanfter Klangfarbe gleich alle 14 Schenefelder Stationen der Strecke an. Alles richtig. Dann kommt das Signal für die Aufnahme: Frau Küchenhof startet mit einem Patzer: A-neken sagt sie, statt An-e-ken. Große Heiterkeit im Tonstudio. Der zweite Anlauf klappt umso besser. Wir sind zufrieden. Vielleicht übernehmen wir sogar alle Schenefelder Haltestellen der Linie 186 von Frau Küchenhof. Auch Dagmar Zimmermann ist nun beruhigt und stimmt zu: "Ich gebe freie Fahrt!".
Spätestens zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember werden die Fahrgäste in Schenefeld auf der Linie 186 die Bürgermeisterin als Ansagerin hören können. Frau Küchenhof ist die erste "prominente" Stimme für die Haltestellen-Ansagen. Die anderen werden sonst von Amateuren, darunter auch Kinder, gesprochen. Übrigens "Aneken" heißt auf hochdeutsch "An den Eichen".

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